GmbH-Rechner für Handwerker, lohnt sich die Umwandlung? | Pohlmann-Steuern
UNVERBINDLICHER VORTEILSRECHNER

Lohnt sich die GmbH für deinen Handwerksbetrieb?

Der GmbH-Vorteilsrechner für Handwerker

Berechne in 2 Minuten, ab welchem Gewinn sich die Umwandlung deines Einzelunternehmens oder deiner Personengesellschaft in eine GmbH steuerlich lohnt – mit konkreter Steuerersparnis und Break-Even-Punkt.

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Entwickelt von Nils Pohlmann
Steuerberater und Elektromeister · Geschäftsführer Pohlmann-Steuern GmbH

Stand: Mai 2026 · Tarif 2025

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❓ Häufige Fragen zur GmbH-Umwandlung

Die wichtigsten Fragen, die uns Handwerksmeister immer wieder stellen – kurz und ehrlich beantwortet.

Ab welchem Gewinn lohnt sich die GmbH für Handwerker?
Bei einem Gewerbesteuer-Hebesatz von 450 Prozent und einem Privatentnahme-Bedarf von 70.000 Euro lohnt sich die GmbH für Handwerksbetriebe typischerweise ab einem Jahresgewinn von rund 90.000 Euro. Entscheidend ist neben dem Gewinn vor allem die Thesaurierungsquote, also wieviel Gewinn im Unternehmen verbleibt und nicht privat entnommen wird.
Wie funktioniert die Umwandlung vom Einzelunternehmen zur GmbH?
Die Umwandlung erfolgt typischerweise durch Einbringung des Einzelunternehmens in eine neu gegründete GmbH nach § 20 UmwStG und ist zu Buchwerten steuerneutral möglich. Erforderlich sind ein notariell beurkundeter Einbringungsvertrag, die Eintragung im Handelsregister und eine Sacheinlage in Höhe des Stammkapitals von mindestens 25.000 Euro.
Was kostet die GmbH-Gründung im Handwerk?
Die einmaligen Notarkosten für eine reine GmbH-Gründung liegen bei rund 900 Euro für den Gesellschaftsvertrag und die Eintragung im Handelsregister. Das Stammkapital beträgt formal 25.000 Euro, zur Gründung reicht jedoch die Einzahlung von 12.500 Euro – der Rest kann später eingezahlt werden.
Was kostet die Umwandlung vom Einzelunternehmen in eine GmbH?
Bei einer Umwandlung in eine GmbH fallen zusätzlich zu den Notarkosten der Gründung von rund 900 Euro etwa 2.500 Euro für den notariellen Einbringungsvertrag an. Für die komplette steuerliche und rechtliche Umsetzung berechnen wir eine Pauschale von 10.000 Euro zuzüglich Notarkosten – darin enthalten sind Beratung, Bewertung des Einzelunternehmens, Vertragsgestaltung und die Abstimmung mit dem Finanzamt.
Wie hoch sollte das Geschäftsführergehalt in einer Handwerks-GmbH sein?
Das Geschäftsführergehalt sollte sich am privaten Bedarf des Inhabers orientieren und gleichzeitig dem Fremdvergleich standhalten, typische Brutto-Gehälter liegen zwischen 60.000 und 120.000 Euro pro Jahr. Ein zu hohes Gehalt kann als verdeckte Gewinnausschüttung gewertet werden, ein zu niedriges verschenkt Gestaltungsspielraum für die Thesaurierung.
Welche Steuern fallen bei einer GmbH an?
Eine GmbH zahlt 15 Prozent Körperschaftsteuer zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer in Höhe von Hebesatz mal 3,5 Prozent, zusammen je nach Hebesatz rund 30 Prozent auf den Gewinn. Bei Ausschüttungen an den Gesellschafter kommen 25 Prozent Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer hinzu.
Was ist der Thesaurierungsvorteil einer GmbH?
Der Thesaurierungsvorteil beschreibt die Möglichkeit, Gewinne mit nur rund 30 Prozent Gesamtsteuer in der GmbH zu belassen, statt sie als Einzelunternehmer mit dem persönlichen Spitzensteuersatz von bis zu 45 Prozent zu versteuern. Dadurch steht ein deutlich höherer Betrag für Reinvestitionen, Tilgung oder den Aufbau von Eigenkapital zur Verfügung.

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